Deponiesickerwasser
Als Deponie bezeichnet man einen Ort,
welcher der langfristigen bzw. endgültigen Ablagerung von Abfall dient, wobei
man zwischen oberirdischer Ablagerung und unterirdischer Ablagerung
unterscheidet. In diesen Deponien eingelagerte Abfälle, die physikalisch,
chemisch oder biologisch reaktiv sind, können flüssige oder gasförmige
Emissionen wie Sickerwasser verursachen. Deponien für reaktive Abfälle müssen
nach den in Österreich geltenden Bestimmungen mit einer Basisdichtung versehen
sein. An einer derartigen Basisdichtung sammelt sich auf Grund der in
Mitteleuropa herrschenden klimatischen und meteorologischen Bedingungen
Deponiesickerwasser. Damit es zu keiner Verunreinigung des Grundwassers kommt,
muß das Deponiesickerwasser gesetzlich festgelegte Grenzwerte einhalten.
Die dafür entsprechende gesetzliche
Grundlage wurde mit der AEV Deponiesickerwasser BGBl. II 263/2003 i. d. g. F. festgelegt.
Bei der Sickerwasseruntersuchung ist die Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte zu überprüfen und
zu beurteilen.
BIUTEC ist seit langem im Bereich der Probenahme und
Untersuchung von Deponiesickerwasserproben tätig, wobei auf umfassende
Prüfstellenkapazität zurückgegriffen werden kann.
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