chemische Baugrunduntersuchung
Bei der chemischen Baugrunduntersuchung wird der Boden
hinsichtlich des Schadstoffgehaltes und zusätzlich bis in die Tiefe des
geplanten Gebäudefundaments auf Beton angreifende Substanzen (Betonaggressivität) und weitere
relevante Parameter untersucht. Durch eine chemische Baugrunduntersuchung
können teure Nachbesserungsarbeiten am Fundament und Mauerwerk vermieden
werden.
Beim Erwerb eines Grundstückes kann durch eine chemische
Baugrunduntersuchung das Risiko minimiert werden, ein durch Schadstoffe
(diffuser Schadstoffeintrag, Schadensfälle durch (Heiz-) Öltanks,
unsachgemäße Lagerung umweltgefährdender Stoffe) belastetes Grundstück zu
kaufen. Bei der Veräußerung eines Grundstückes können die Ergebnisse einer
Bodenuntersuchung ein hilfreiches Argument zur Erzielung des bestmöglichen
Verkaufspreises sein.
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